Alles hat ein Ende, nur Wir Schweifen Ab hat zwei

Großbritannien verlässt die EU, die halbe Welt rennt sich wegen Pokémon Go die Hacken ab und jetzt auch noch das: Nach einer langen Pause haben wir nicht etwa eine neue Folge für euch, sondern schlechte Nachrichten. Nachdem wir vor rund drei Jahren schon einmal ein Ende auf Zeit verkündet hatten, ist es dieses Mal endgültig: „Wir schweifen ab“ ist Geschichte. Zumindest für Bernd ist es nun ein definitiver Abschluss. Philipp hingegen kann es ganz bestimmt auch in Zukunft nicht lassen, über seine virtuellen Abenteuer zu berichten und würde sich außerdem freuen, „Wir Schweifen Ab“ irgendwann mit neuem Ensemble wiederbeleben zu können. Aber dazu lest ihr weiter unten mehr.

Zunächst möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bei euch fürs Zuhören, für eure Kommentare, Retweets, Weiterempfehlungen etc. bedanken. Zugegebenermaßen kommt unser Abschied etwas prunklos daher, so ganz ohne Abschiedsfolge oder Ähnliches, aber das hätte einfach keinen Sinn mehr ergeben – was ihr jetzt bitte nicht als Indiz dafür deutet, dass wir uns im Streit getrennt hätten, denn das trifft beim besten Willen nicht zu. Wir blicken zurück auf nahezu fünf Jahre Indiespiele, hunderte Spielebesprechungen (inklusive dem für Bernd nie endgültig aufgeklärten Mysterium, woher Philipp die mentale Stärke nahm, Deep Black Reloaded durchzuspielen) und bestimmt nahezu ebenso viele Abschweifungen (oder nennt man das Abschweifer?). Wir sind sogar mal gemeinsam auf dem Mond gelandet, wenn auch mit einer eher, sagen wir, diskutablen Erfolgsquote. Wir haben mit euch gemeinsam erleben dürfen, wie aus einer Nische ein respektables Beinahe-Genre wurde. In Teilen analog zur Musikbranche und Indie-Mucke, und trotzdem irgendwie ganz anders. Indiespiele sind groß geworden und können jetzt auf eigenen Beinen stehen. Die Grenzen verwischen immer mehr, was wir explizit begrüßen.

In diesem Sinne: Macht’s gut und tut wie immer nichts, was wir nicht auch tun würden.

Was euch Philipp noch sagen wollte:

In so ziemlich jeder Verabschiedung, der ich in meinem Leben schon beiwohnen durfte, kam das geflügelte Wort des „lachenden und weinenden Auges“, mit dem man wohin auch immer geht, vor. Aber wenn ich ehrlich bin, dann sind es bei mir schon beide Augen, die weinen. So unregelmäßig wir aufgrund verschiedenster Umstände in den letzten Jahren nur noch dazu kamen, einen Podcast aufzunehmen: Es war mir ein Herzensanliegen und hat mir ganz große Freude bereitet. Und auch wenn unserem Podcast über seine Laufzeit hinweg leider nie ein wirklich großer Erfolg gegönnt war, so weiß ich doch, dass wir eine sehr gute Arbeit gemacht haben – so viel Eigenlob muss in einem Abschieds-Post mal erlaubt sein. Außerdem hatten wir mit euch tolle Zuhörer. Und auch wenn ich sehr selten mal auf Kommentare geantwortet habe: Ich habe mich über jeden von ihnen gefreut.

Man hört das aus meinen Worten relativ leicht heraus: Ich hätte liebend gerne weiter gemacht. Aber Bernd hat seine Gründe, über die er euch weiter unten berichten wird, und manchmal ist es eben an der Zeit, weiterzuziehen. Ich habe mich deswegen dazu entschieden, ein neues Projekt namens Another Quest auf die Beine zu stellen. Dort werde ich in Zukunft, wann immer es mir möglich ist, über meine Abenteuer in virtuellen Welten (die sicherlich des Öfteren auch ziemlich „indie“ sein dürften) berichten – und es würde mich wirklich freuen, wenn viele von euch mich dorthin begleiten. Also: Schaut doch mal vorbei und gebt euch als altehrwürdige „Wir schweifen ab“-Fans zu erkennen.

Ich danke Bernd für fast fünf Jahre Indie-Podcast. Es war eine tolle Zeit. Und übrigens habe ich unter „Wir Schweifen Ab“ noch lange nicht den Schlussstrich gesetzt. Solltet ihr also diese Worte lesen und den Drang spüren, in Bernds Fußstapfen zu treten (wozu ihr idealerweise Wissen über „Podcast-Technik-Gedöns“ mitbringen solltet), wisst ihr ja jetzt wo ihr mich in Zukunft findet – und mein Twitter-Feed geht auch nirgendwo hin.

Völlig wahnsinnig wäre ich, wenn ich euch als vorerst letzten Tipp nicht Inside empfehlen würde. Limbo war vor vielen Jahren einer der ausschlaggebenden Punkte für mich, einen genaueren Blick auf „diese Indie-Spiele“ zu werfen – und der Nachfolger übertrifft seinen Vorgänger um Längen. Also kauft und spielt das. Und seid ehrlich: Ihr habt bestimmt noch nicht alle Spiele, die wir in Folge 38 besprochen haben, gespielt. Immerhin: Die letzte Folge „Wir Schweifen Ab“ ist wohl die mit der größten Hit-Dichte aller Zeiten. So halten wir uns letztlich wenigstens an das Motto „Aufhören wenn’s am schönsten ist“. Noch so ein geflügeltes Wort. Aber ich schweife wieder ab! War klasse mit euch. Auf Wiedersehen!

Was euch Bernd noch sagen wollte:

Wie schon damals unter Folge #26 kommentiert: Ich hatte immer meine liebe Mühe mit unserer Unregelmäßigkeit (bedingt durch beiderseitigem Zeitmangel). Damals schrieben viele von euch, dass euch das egal sei. Nun, die Zahlen sprachen ein anderes Bild. Aber sei’s drum. Es soll hier nicht um Zahlen gehen, denn das ist nicht der ausschlaggebende Punkt. Als ich nach der jetzigen langen Pause wieder über eine neue Folge nachdachte, musste ich feststellen, dass es mich einfach immer seltener ans Spielen zieht und ebensowenig ans „über Spiele sprechen“.

Sicher steht das ein oder andere WSA-taugliche Spiel auf meiner „Gespielt“-Liste, aber alleine das Auffrischen und Notizen machen, um keinen – oder zumindest nicht allzu viel – Käse zu erzählen, ist mir unterdessen zu mühsam geworden. Immer mehr Spiele landeten auf meiner Platte nur noch, um sie wegen WSA anzuschauen. Immer seltener, weil ich intensiv daran interessiert gewesen wäre. Anschließend leidenschaftlich darüber zu berichten ist – wie ihr euch sicher vorstellen könnt – quasi unmöglich. Einzig der Spaß, mit Philipp darüber zu diskutieren, hat das noch eine Weile aufgefangen und wird mir fehlen. Aber auf Dauer ist das keine gute Grundlage.

In meiner spärlichen Freizeit beschäftige ich mich aktuell lieber mit der Unity-Engine und mit meiner neuesten Leidenschaft, dem Klavierspielen. Wer weiß, vielleicht stehe ich irgendwann sogar mal auf der anderen Seite. Als Entwickler? Als Spielemusik-Komponist? You never know. Vielleicht verpasse ich mit dem Ende von WSA die große Chance, euch alle über Monate hinweg mit Geschichten aus meinem Indie-Entwickler-Dasein zu langweilen heiß auf mein voll cooles Indiespiel zu machen. Vielleicht entscheide ich mich unterwegs aber auch anders und es ist gut, wie es ist. Letztlich bleibt ja auch noch Twitter.

Philipp wünsche ich natürlich alles erdenklich Gute für sein neues Projekt. Habt ihr das schon besucht? Los! Los! Gleiches gilt selbstverständlich auch für seine Suche nach einem potenziellen Nachfolge-WSA-Kollegen.

Auf diesem Wege auch von mir noch eine letzte Kauf-Empfehlung für alle, die ihre PS Vita mal wieder entstauben möchten: Severed (von den Guacamelee-Machern) ist eine sehr gelungene Mischung aus Legend of Grimrock und Infinity Blade.

Habt Dank und haltet die Ohren steif! Over and out.

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Wir Schweifen Ab #38 – Feierwotsch

13 Spiele haben es in die erste Ausgabe von „Wir Schweifen Ab“ des neuen Jahres geschafft, und nur ein einziges davon können wir nur unter Vorbehalt empfehlen. Fünf stritten sich in unserer Gunst um die Position des Headliners, mehrere setzen wir schon mal unter Vorbehalt auf unsere „Spiel des Jahres“-Liste. Übertreiben wir damit? Keineswegs. Wenn die ersten zwei Monate des Jahres 2016 ein Bote dessen sein sollten, was uns noch alles an hochwertigen Indie-Spielen erwarten wird, dann: Holla die Waldfee!

Nach was steht euch denn derzeit der Sinn? Explosionen? Wir hätten als Vorspeise Broforce zu bieten. Grafikpracht gepaart mit Jump’n’Run-Passagen und Rätseln? Wir empfehlen euch Unravel. Ihr wollt Einblick haben in das Leben einer Familie, die gegen die Krankheit ihres Kindes kämpfte und dabei verlor? That Dragon, Cancer bietet euch diesen Einblick – ungeschönt und schwer verdaulich. Dann doch lieber B-Movie-Albernheiten zum Mitspielen? Wie gut, dass The Deadly Tower of Monsters euch genau das bietet. Oder wie wäre es mit einer leicht verdaulichen Portion Survival und Crafting, gepaart mit Story und Humor? Crashlands ist euer Wunsch Befehl. Ihr habt sehr viele Freunde und wollt 15 davon auf einmal zum Spielen einladen? Probiert es mit dem Racer Obliteracers. Ihr wollt, wenn euer Spielcharakter schon ständig stirbt, wenigstens schöne Grafik bewundern? The Flame In The Flood steht auf Abruf bereit. Ihr mögt die Jagd auf Highscores und hasst Ungeziefer? The Bug Butcher to the rescue.

Immer noch nichts für euch dabei? Kein Ding, wir sind noch nicht fertig. Bestimmt steht einigen von euch der Sinn nach einer spannenden Mystery-Geschichte mit innovativem Dialog-System, richtig? Wussten wir’s doch – und haben für euch Oxenfree im Gepäck. Ihr mögt es Rätsel zu lösen und hättet gerne viele davon, mit möglichst viel Abwechslung, Überraschungseffekt, ohne Langeweile? Jonathan Blow kennt euren Wunsch und hat sieben Jahre lang The Witness für euch entwickelt. Ihr wolltet schon immer mal eine von bösen Mächten verseuchte Arcade-Maschine gesund hacken – und auf die Frage nach eurem Lieblingstier antwortet ihr: „Pony?“ Okay. We’re not here to judge! Aber wir können euch Pony Island empfehlen. Ihr mögt es, wenn ein Spiel euch möglichst ausgiebig lobt, mochtet The Matrix und könnt auch Shootern etwas abgewinnen? Superhot schickt euch in Zeitlupe durch klug orchestrierten Kugelhagel. Ihr habt eine Nase, zwei Augen, zwei Ohren, einen Mund und mögt großartige Spiele? Spielt Firewatch! (und ja, das meint jetzt tatsächlich alle von euch – spielt Firewatch. SPIELT FEIERWOTSCH!)

Ach ja: Wir schweifen natürlich auch wieder ab. Wir können ja schließlich gar nicht anders. Irgendwie klingt das alles spitze und ihr fragt euch, wo ihr das Geld für all diese Spiele hernehmen sollt? We’re so sorry. Aber wir sind nur die Boten! Und wir können es nicht oft genug sagen: Was für ein fantastischer Indie-Start ins Jahr!

Unseren Podcast könnt ihr euch direkt in unserem Player anhören, ihn alternativ aber auch herunterladen oder (und das würde uns besonders freuen) über iTunes abonnieren.

Aber halt, nicht so schnell. Mögt ihr, was ihr da hört? Kennt ihr noch andere, denen es gefallen könnte? Wollt ihr uns unterstützen und dabei möglichst wenig Arbeit haben? Dann empfehlt uns doch bitte weiter. Jeder Retweet oder eigens geschriebener Tweet, jede anderweitige Empfehlung, jede iTunes-Bewertung und Mundpropaganda hilft uns, freut uns sehr und kostet tatsächlich nicht viel Zeit. Danke und so. Und jetzt viel Spaß!

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Download: Wir schweifen ab #38 – Feierwotsch (Torrent)

  • 00:00:18 – Begrüßung: Es ist nie zu spät, „Frohes Neues Jahr“ zu sagen.
  • 00:02:49Broforce: Brobocop weiß, dass Explosionen uns glücklich machen.
  • 00:17:56Unravel: Ein Liebesbrief an Schweden und ein Viech namens Yarny.
  • 00:30:30That Dragon, Cancer: Und jetzt alle mal laut „Fuck cancer!“ rufen.
  • 00:44:13The Deadly Tower of Monsters: Ihr wollt absurd? Ihr kriegt absurd!
  • 00:57:24Crashlands: Ein freundlicher, aber sehr bestimmter Drogen-Dealer.
  • 01:10:25Obliteracers: Schon wieder Explosionen. Und Autos. Und 15 Mitspieler.
  • 01:17:10The Flame In the Flood: Wenn schon sterben, dann bitte in schön.
  • 01:23:05The Bug Butcher: Ungeziefer-Genozid mit Highscore-Ansporn.
  • 01:31:31Oxenfree: Mystery trifft tolle Charaktere trifft ungezähmten Redeschwall.
  • 01:54:30The Witness: Let „Jonathan Blow“ your mind (+ Video-Empfehlung)
  • 02:17:37Pony Island: Kann Spuren von Pony enthalten. Und so viel mehr!
  • 02:26:57Superhot: SUPERHOTSUPERHOTSUPERHOTSUPERHOT!
  • 02:43:13Firewatch: Wenn ihr nur eins der Spiele spielt, lasst es dieses sein!
  • 03:12:45 – Verabschweifung: Wir haben euch voll lieb und so. Bis zum nächsten Mal!

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Wir Schweifen Ab #37 – Seelenstriptease im Wingsuit

Huch, schon wieder eine Folge eures Lieblingspodcasts? Was ist denn jetzt kaputt? Das können wir euch verraten: „The Beginner’s Guide“ ist kaputt. Wobei: Nein, das hört sich falsch an. Kaputt ist „The Beginner’s Guide“ nämlich ganz bestimmt nicht, sondern unbedingt 90 Minuten eures Lebens und den Kaufpreis wert, wie wir ja auch schon in Episode 36 erwähnten. Wie, die habt ihr noch nicht gehört? Na dann los!

Vorhang auf für unseren vierten Spoiler-Podcast, den ihr möglichst nur hören solltet, wenn ihr „The Beginner’s Guide“ auch wirklich schon gespielt habt. Ansonsten ergibt das Gesagte mit Sicherheit nur wenig Sinn und wir klingen wie zwei verwirrte alte Männer – also eigentlich wie immer. Solltet ihr das Spiel jedoch bereits gespielt (oder besser gesagt: erlebt) haben, erwarten euch zahlreiche Diskussionen über die Story, den Entwickler, die Videospielbranche und die „komplizierte“ Beziehung zwischen Entwickler und Konsument und natürlich das Leben im Allgemeinen.

Gemeinerweise haben wir dazwischen aber auch wieder den ein oder anderen Abschweifer versteckt. Den ihr natürlich nur gefahrenfrei hören könnt, wenn ihr „The Beginner’s Guide“ gespielt habt. You see where this is going? Play this game! Und dann freut euch auf die Geschichte, in der euch Philipp erzählt, wie er durch ein Zuschlagen beim Steam-Sale die Welt rettete… im Wingsuit. Oder so ähnlich! Die Erinnerung ist verschwommen.

Wie bei unseren Sonderfolgen üblich, folgen keine Shownotes, sondern lesenswerte Links:

Der im Podcast mehrfach angesprochene Blogeintrag von Davey Wreden

Lesenswerter Essay zu „The Beginner’s Guide“

Wir hören uns im Jahr 2016 in alter Frische wieder. Bis dahin: Empfehlt uns gerne lautstark weiter und habt viel Spaß beim Konsumieren des vierten Spoiler-Podcasts. Und falls ihr die vorherigen Spoiler-Folgen noch nicht kennt: Wir haben unseren Zuhörern auch schon The Walking Dead Staffel 1, To The Moon und The Cat Lady gespoilert.

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Download: Wir schweifen ab #37 – Seelenstriptease im Wingsuit (Torrent)

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Wir Schweifen Ab #36 – Ohne Ausweichrolle!

Sehr geehrte Zielgruppe, herzlich willkommen zu Episode 36 unseres Indiegame-Podcasts, in der wir euch mal wieder Spielenswertes aus der Indie-Welt ans Herz legen wollen – mit Rekordlänge. An Hochkarätern mangelt es dabei nicht und ebenso wenig an Geheimtipps über die ihr bisher wahrscheinlich nur sehr wenig gehört oder gelesen haben dürftet. Nicht zuletzt schweifen wir auch wieder des Öfteren ab – euch erwartet unter anderem ein Xbox One-Rant und eine sehr ernst gemeinte Empfehlung von The Order 1886.

Aber Butter bei die Fische – was für Spiele empfehlen wir euch denn diesmal so? Um einfach mal alle zu nennen: In SOMA kommen Erinnerungen an Rapture hoch, in Jotun kämpfen wir als unrühmlich gestorbene Wikingerin darum, doch noch in Valhalla aufgenommen zu werden, Stasis ist wohl eins der atmosphärisch dichtesten Adventures die wir in den letzten Jahren gespielt haben, Evoland 2 schmeißt mit Spielmechaniken derart um sich dass uns richtig schwindlig davon wird, Expand und Circa Infinity könnten unterschiedlicher nicht sein, sind aber insbesondere für das schmale Geld, das sie kosten, unbedingt empfehlenswert, Mushroom 11 liefert das wohl neuartigste Gameplay des Jahres 2015, Hard West macht allen XCOM-Fans die Wartezeit auf XCOM 2 leichter und bringt außerdem ein paar schöne neue Ideen mit, Undertale lässt uns zwar nicht laut „10/10 GOTY!“ schreien, hat aber zumindest einen von uns mit seiner Verspultheit und Vielseitigkeit sehr beeindruckt, Hyperdrive Massacre und Assault Android Cactus wollen wir euch als Empfehlungen für Couch-Koop mit auf den Weg geben, Trine 3 ist bei weitem nicht so schlecht geworden wie es der unter Trine 3-Fans aufgekommene Missmut vermuten lassen würde, The Beginners Guide müsst ihr alle unbedingt spielen und wir können euch nur so halb verraten warum, Armikrog ist leider nicht der große Wurf geworden und ob in diesem endlos langen Satz die Satzzeichen auch nur ansatzweise richtig gesetzt sind, ist eine Frage, die wir uns lieber gar nicht erst stellen sollten.

Ihr wollt trotzdem noch Shownotes? Na gut, weil ihr es seid.

Aber lasst uns einen Deal machen: Nachdem ihr die Shownotes gelesen habt, empfehlt ihr uns einem eurer gaming-affinen Freunde, Bekannten, Tinder-Dates, Haus- oder Kuscheltiere weiter, empfehlt uns mit einer Twitter-Erwähnung und/oder hinterlasst bei iTunes eine Bewertung. Hilft uns sehr und kostet nicht viel Zeit. Danke und so.

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Jetzt aber: Shownotes incoming. Viel Spaß beim Hören unserer längsten Folge aller Zeiten.

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Download: Wir schweifen ab #36 – Ohne Ausweichrolle! (Torrent)

  • 00:00:18 – Wir sind wie immer höflich und begrüßen euch zunächst einmal
  • 00:02:40SOMA: Rapture, ick hör dir trapsen (ach ja: A Machine For Pigs ist auch toll)
  • 00:21:25Circa Infinity: Diese schwer beschreibbaren Spiele aber auch immer!
  • 00:29:45Expand: Wahnsinnig guter Soundtrack meets meditatives Gameplay
  • 00:39:48Hyperdrive Massacre: Couch-Koop-Empfehlung incoming
  • 00:48:18Assault Android Cactus: Bunt ist gar kein Ausdruck!
  • 00:57:14Trine 3: Wir brechen eine Lanze für das neueste Frozenbyte-Spiel
  • 01:14:48Undertale: Mehr Überraschungen als eine Familienpackung Ü-Eier
  • 01:37:10Mushroom 11: Muss man spielen um es zu verstehen
  • 01:49:45 – Abschweifer #1: Unsere Beziehung zur XboxOne ist „complicated“
  • 02:00:40Hard West: XCOM-Fan? Wild West-affin? Glück gehabt. Hier ist euer Spiel.
  • 02:14:38Jotun: Wunderschön und knackeschwer. Besonders ohne Ausweichrolle!
  • 02:33:10Stasis: Atmosphärisch dichtes, sehr erwachsenes „Horror“-Adventure
  • 02:49:20Armikrog: Sehr gelungener Knete-Look, weniger gelungenes Rätseldesign
  • 02:54:54Evoland 2: Sprengt die „Features pro Euro“-Leiste und erzählt auch noch gut
  • 03:09:40 – Abschweifer #2: Warum Ryse und The Order 1886 besser als ihr Ruf sind
  • 03:18:45The Beginners Guide: Glaubt uns das bitte einfach – spielt dieses Spiel!
  • 03:38:00 – Verabschweifung mit guten Wünschen und… ohne Ausweichrolle!

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Wir Schweifen Ab #35 – Dear Rae

In Folge 35 unseres Indiegame-Podcasts ist einiges alt und anderes neu: So stirbt Bernd wie schon in Folge 34 erneut beinahe einen Hitzetod, während Philipp nach einem Umzug erstmals aus neuem „Studio“ sendet. An den sonstigen Rahmenbedingungen von „Wir Schweifen Ab“ hat sich aber nichts geändert: Wir reden wie immer über erwähnenswerte neue (und manchmal auch nicht ganz so neue) Indie-Spiele und sind uns zu Beginn sicher, dass die letzlich wieder länger als 3 Stunden laufende Folge „diesmal aber wirklich ganz kurz wird“. Wir können halt einfach das Abschweifen nicht lassen.

Was für die aktuelle Folge sehr praktisch war: Wir haben einfach unfassbar viel Skill. *hust* Ansonsten hätten wir euch jetzt wohl kaum von Luckslinger berichten können, welches wir euch dringend als Geheimtipp ans Herz legen wollen. Auch in Feist, das zwar visuell von Limbo inspiriert wurde, aber genug eigene Ideen mitbringt, hätten wir es wohl nicht übers Hauptmenü hinweg geschafft. Wir wären in The Swindle nie zu (semi-)erfolgreichen Steampunk-Bankräubern geworden und auch In Between hätten wir nicht durchspielen können… who are we kidding, wir haben In Between natürlich nicht(!) durchgespielt – der aus deutschen Landen kommende Puzzle-Plattformer ist einfach zu hart.

Außerdem besprechen wir Rocket League, das ja aber eh schon fast jeder kennt, gehen mit Tembo The Badass Elephant auf einen Feldzug der Gerechtigkeit und trampeln dabei alles nieder, brechen eine Lanze für das von der Kritik etwas zu Unrecht sehr gescholtene Submerged und berichten besser spät als nie, warum Dex eine Anschaffung wert ist. In Beyond Eyes schlüpfen wir schließlich in die Haut einer blinden Protagonistin, in Episode 1 des Film-Noir-Spiels Blues and Bullets gehen wir Mordfällen auf den Grund, die nichts für schwache Nerven sind und schließlich reden wir natürlich auch über Everybody’s Gone To The Rapture. Dessen spirituellen Vorgänger Dear Esther haben wir anno dazumal gar nicht gemocht. Kann uns der Entwickler The Chinese Room diesmal überzeugen?

Und dann schweifen wir auch noch ab – unter anderem zum spielbaren Teenie-Slasher Until Dawn sowie zum Early-Access-Titel ARK: Survival Evolved. Vom Rest lasst euch einfach überraschen – ihr sollt den Podcast ja nicht lesen, sondern hören, also genug geschrieben.

Eines noch: Die neue Folge könnt ihr euch wie gewohnt direkt in unserem Player anhören, sie alternativ aber auch herunterladen oder über iTunes abonnieren. Apropos iTunes: Über dortige Bewertungen oder gar Rezensionen würden wir uns außerordentlich freuen. Und über Wortmeldungen hier in den Kommentaren ja sowieso. Außerdem könnt ihr uns und unserem Podcast gerne auf Twitter folgen – und retweeten was das Zeug hält.

Und damit Vorhang auf für die Shownotes. Viel Spaß mit Folge 35.

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Download: Wir schweifen ab #35 – Dear Rae (Torrent)

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Wir Schweifen Ab #34 – Die heißeste Folge des Jahres

WOW! OMG! HIHIHIHI! HIER IST UNSERE NEUE FOLGE VON BERNDS UND PHILIPPS INDIE-GARTEN! BITTE RETWEETEN! IHR SEID DIE BESTESTEN! XOXO <3

Ist euch auch so warm? Das war eine rhethorische Frage, die vermutlich in ein paar Tagen ohnehin ihre Bedeutung verliert, wenn das Wetter wieder in gewohnteren Temperatur-Bahnen verläuft. Trotz Hitzewelle haben wir uns nicht davon abhalten lassen, noch eine Folge vor der allgemeinen(?) Urlaubswelle rauszuhauen.

In diesem Sinne: Action! If we’re gonna make it like a true survivor… Ähem, nein. Eigentlich wollten wir schreiben, dass wir neben Action Henk wieder jede Menge weitere Indie-Spiele im Gepäck haben. Beispielsweise das vor gut drei Jahren bereits mal als Alpha-Version hier besprochene Lemma, was nun endlich erschienen ist. Außerdem das stark von Portal inspirierte Magnetic: Cage Closed, das story-getriebene Arcade-Spiel Lost Orbit und das vielleicht letzte Spiele-Experiment von Tale of Tales: Sunset.

Philipp haut euch mit Sylvio und Kholat noch zwei Gruselspiele um die Ohren, wobei uns eine Abkühlung wie im Szenario von letzterem durchaus gut getan hätte. Doch hört einfach selbst… Selbstverständlich schweifen wir hin und wieder ab, aber das wisst ihr sicherlich bereits.

Wir entschuldigen im Übrigen die teilweise auftretenden Störgeräusche auf der Leitung, die wir ebenfalls geflissentlich der Hitze zuschreiben… Wie ungefähr alle weiteren Unzulänglichkeiten, die euch unter Umständen auffallen mögen.

Die neue Folge könnt ihr euch wie gewohnt direkt in unserem Player anhören, sie alternativ aber auch herunterladen oder über iTunes abonnieren. Apropos iTunes: Über dortige Bewertungen oder gar Rezensionen würden wir uns außerordentlich freuen. Und über Wortmeldungen hier in den Kommentaren ja sowieso.

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Download: Wir schweifen ab #34 – Die heißeste Folge des Jahres (Torrent)

  • 00:00:18 – Willkommen zur heißesten Folge des Jahres
  • 00:04:00 – Action Henk oder das uneheliche Kind von Trials und Sonic
  • 00:17:31 – Schaut Kung Fury an und/oder spielt Far Cry 3 – Blood Dragon
  • 00:24:11 – Werdet wie Action Henk mit Controller Companion
  • 00:30:34 – Kholat: (für Bernd) das witzigste Horrorspiel der Welt
  • 00:47:07 – Nicht nur wegen der Grafik gruselig: Sylvio
  • 00:59:38 – Philipp hat Shadowrun Chronicles trotz Fix noch nicht weiter gespielt
  • 01:01:35 – Das Parkour-Spiel aus Folge 11 ist endlich da: Lemma
  • 01:16:46 – The Witcher 3 oder We hate Happy Endings
  • 01:35:15 – Philipps erschreckend offener Hilferuf: Clicker Heroes
  • 01:42:26 – Mehr als nur ein 70er-Jahre-Haushaltssimulator: Sunset
  • 01:58:23 – Philipp verspricht von Bienchen und Blümchen zu erzählen: Luxuria Superbia
  • 02:01:05 – Magnetic: Cage Closed oder die magnetische Portal-Coverversion
  • 02:17:43 – Service-Hinweis: Portal Stories: Mel müssen wir (alle) noch spielen
  • 02:18:30 – Arcade-Spiel mit Story und klasse Soundtrack: Lost Orbit
  • 02:31:50 – Verabschweißfung: Es ist zu warm für 3-Stunden-Sendungen

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Wir Schweifen Ab #33 – Half-Life 3 Confirmed

Moment mal! Episode 33 von „Wir Schweifen Ab“ ist das hier? Und sie erscheint am 3. Mai 2015? Das sind ja… drei Dreien. Was, wie wir alle wissen, qua Internetlogik bedeutet, dass quasi morgen Half-Life 3 erscheint. Für den Moment aber müssen wir uns mit dem zweiten Akt von Broken Age begnügen, auch darauf haben wir ja lang genug gewartet.

Und überhaupt: Moment mal! Was ist denn da kaputt? Es sind seit der letzten Episode nur ca. sechs Wochen vergangen. Wir hoffen inständig, dass das jetzt nicht den Biorhythmus unserer Zuhörer völlig durcheinander bringt. Aber wir konnten nicht länger warten und wollten unbedingt über das tolle Kalimba sprechen, über das die Abschweifer völlig polarisierende Son of Nor, über das von Bernd sträflich ignorierte Ironcast, über das von Philipp ebenso sträflich ignorierte A Pixel Story, über das hochwertige und düstere Adventure Dead Synchronizcity, über das Metamorphabet, über Bernds „one second of fame“ und last but not least über Ritter Roland. Was das alles zu bedeuten hat? Wir könnten es verraten, aber: Warum findet ihr es nicht einfach selbst heraus?

Die Shownotes unterhalb können euch als Wegweiser für die Folge dienen.

Die neue Folge könnt ihr euch wie gewohnt direkt in unserem Player anhören, sie alternativ aber auch herunterladen oder über iTunes abonnieren. Apropos iTunes: Über dortige Bewertungen oder gar Rezensionen würden wir uns außerordentlich freuen. Und über Wortmeldungen hier in den Kommentaren ja sowieso.

Erzählt euren imaginären und echten Freunden, Partnern, Twitter-Timelines, Bekannten, Haustieren, Kuscheltieren sowie Amiibos von uns und verbreitet Indie-Liebe. Danke!

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Wir schweifen ab #32 – Kurz Und Knapp

Sie haben gespottet. Es regnete Häme. „Die können nicht kurz!“ „Ja, sind ja ganz sexy, aber Laberbacken!“ Wir strafen sie Lügen. Mit unserer kürzesten Folge ever. Die einhergeht mit einer der kürzesten Einleitungen, die auf dieser Seite je verfasst wurden. Nicht einhergehen jedoch tut sie mit einem Mangel an Indie-Neuheiten. Einen so überzeugenden Indie-Angriff auf euer Portemonnaie wie in Episode 32 von „Wir schweifen ab“ hatten wir lange nicht mehr zu bieten, dank unerwarteter Hits wie Hand of Fate, erwarteter Hits wie Ori and The Blind Forest, Emo-Teenage-Angst-Querelen in Life Is Strange – Episode 1, Tiefenentspannung in Gravity Ghost, Lachkrämpfe in Gang Beasts und und und.

Wie schafft man bei so viel Input eine so kurze Folge? Tja, wir haben uns auch gewundert.

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Disclaimer: Der obige Text enthält eine harmlose Lüge. Wer sie findet, darf sie behalten!

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  • 00:00:18 – Le Einleitung: So kurz – ihr werdet sie kaum merken!
  • 00:03:31The Talos Principle Reprise – Ihr müsst das echt spielen!
  • 00:10:38Grow Home – Weit mehr als nur ein witziges Wortspiel
  • 00:23:44Gang Beasts – Early Access Gelatine Royal Rumble Chaos
  • 00:32:36Screencheat – Irgendwie besser als wir es vermutet hätten
  • 00:40:46Hand of Fate – Wer hat Batman in mein Kartenspiel gepackt?
  • 00:53:30 – Abschweifen Nr. 1: Hearthstone bringt Philipp fast zum Zahlen
  • 00:56:31Gravity Ghost – Tiefenentspannter Hippie-Orbit-Plattformer
  • 01:09:00 – Abschweifen Nr. 2: Machete podcastet nicht
  • 01:11:58Tristoy – Coop-only Plattformer mit leichten Schwächen
  • 01:25:37White Night – Atmosphärischer Grusel in Schwarzweiß
  • 01:48:08Shiftlings – Zu zweit gleich noch mal so witzig
  • 02:01:40Tormentum – Dark Sorrow – Philipp seine düstere Vergangenheit
  • 02:17:27Blackhole – Knackiger, storylastiger Puzzleplattformer
  • 02:35:01Life Is Strange – Ep. 1 – Mystery-Teenage-Angst von Dontnod
  • 03:02:23Ori and the Blind Forest – Liebe auf den ersten Blick
  • 03:25:37 – Verabschweifung + Philipp redet jetzt nicht(!) über den N3DS XL

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Wir schweifen ab #31 – Empfehlt Euch Weiter

Wir wünschen euch ein frohes neues Jahr 2015 und haben als Einstand direkt mal eine neue Folge unseres Podcasts mitgebracht. In „Wir schweifen ab #31“ lassen wir uns in altbewährter Manier über zahlreiche Indie-Spiele der letzten Wochen und Monate aus, lassen es uns aber nicht nehmen, zwischendrin auch immer mal wieder in den Mainstream oder gänzlich andere Themengebiete abzuschweifen – das ändert sich auch 2015 nicht. Und trotz der kürzesten Einleitung seit Menschengedenken haben wir es mal wieder auf über drei Stunden geschafft.

Mit dabei sind in dieser Folge unter anderem der Kritikerliebling The Talos Principle, der vom Serious Sam-Erbe seines Entwicklers nur sehr wenig erahnen lässt, The Vanishing of Ethan Carter, das nicht nur mit atemberaubender Schönheit punkten kann, A Bird Story, das manch einer lieben, manch einer sehr langweilig finden dürfte, Never Alone, das uns mit seiner Grundidee begeistert hat, This War of Mine, das uns in einem Kriegsgebiet die Kontrolle über eine Gruppe Überlebender gibt und noch viel mehr – für mehr Informationen empfehlen wir einen Blick in die Shownotes, die wir wie immer mit ganz viel Liebe erstellt haben, natürlich nur für euch. (Eigenlob Ende)

Die neue Folge könnt ihr euch wie gewohnt direkt in unserem Player anhören, sie alternativ aber auch herunterladen oder über iTunes abonnieren. Apropos iTunes: Über dortige Bewertungen oder gar Rezensionen würden wir uns ganz außerordentlich freuen. Und über Wortmeldungen hier in den Kommentaren ja sowieso. Danke!

Wir hören uns 2015 hoffentlich möglichst bald mit einer neuen Folge wieder.

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Wir schweifen ab #30 – Endlich 3!

Wir würden lügen, würden wir behaupten, dass die Veröffentlichung der 30. Episode von „Wir schweifen ab“ exakt am dritten Geburtstag unseres Podcasts von langer Hand geplant war. Aber hey, ob geplant oder nicht: Lasst die Korken knallen! Unser Indie-Podcast wird heute gleichzeitig drei Jahre und 30 Folgen alt – und zur Feier des Tages haben sich mal wieder viele Indie-Spiele angesammelt, die von uns besprochen werden.

Weltexklusiv (oder so ähnlich) bietet euch Episode 30 eine durchgehende Liveberichterstattung zu Mountain – ein passendes Adjektiv hierfür wurde in der Geschichte der Menschheit leider noch nicht erfunden, „fesselnd“ und „atemberaubend“ ginge schlicht und ergreifend nicht weit genug. Wenn wir uns jedoch mal von ihren Bergen trennen können, reden wir auch über viele andere Highlights der vergangenen Zeit. Um an dieser Stelle nur einige zu nennen und für den Rest vom Fest auf die Shownotes zu verweisen: Das fantastische und bei Erscheinen leider völlig untergegangene The Fall, das nach langer Wartezeit endlich erschienene The Journey Down – Episode 2, das sich um eine rotierende Limousine drehende (haha, er hat „drehende“ gesagt) Roundabout, das „Spiel“-„Film“-Experiment Cloud Chamber, das wunderschöne Mind: Path To Thalamus und das den Kalten Krieg herauf beschwörende CounterSpy gehören zu den geladenen Geburtstagsgästen. Aber dieser Podcast würde nicht „Wir schweifen ab“ heißen, wenn nicht auch wieder geplante sowie ungeplante Abschweifer enthalten wären. Oder glaubtet ihr ernsthaft, wir würden nicht über Destiny reden?

Ein großes „Danke“ geht an euch als unsere Hörerschaft. Ob ihr nun seit dem 20. September 2011 oder erst seit kurzer Zeit dabei seid: Es macht großen Spaß, für und mit euch die sich stetig wandelnde Welt der Indie-Spiele zu erkunden. Weswegen wir auch das recht verlockende Angebot von Microsoft abgeschlagen haben, unseren Podcast für 2,5 Milliarden zu verkaufen. Hätte uns ja klar sein können, dass die Herrschaften danach direkt zu Notch rennen. Ihr glaubt uns das nicht? Warum nur?

Die neue Folge könnt ihr euch wie gewohnt direkt in unserem Player anhören, sie alternativ aber auch herunterladen oder über iTunes abonnieren. Apropos iTunes: Über dortige Bewertungen oder gar Rezensionen würden wir uns ganz außerordentlich freuen. Und über Wortmeldungen hier in den Kommentaren ja sowieso. Danke!

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Download: Wir schweifen ab #30 – Endlich 3! (Torrent)

  • 00:00:18 – Begrüßung: Zum Geburtstag mit Ansager, fast ohne Größenwahn
  • 00:01:58The Story of Mojang: Notch kauft jetzt alle Hüte der Welt auf
  • 00:06:58 – Mountain: Ein Podcast mit zwei Bergen – Live-Let’s Play
  • 00:11:51 – Mount Your Friends: Körperteile außer Kontrolle
  • 00:20:32 – Wie wir einmal völlig daran scheiterten, Metrico zu erklären
  • 00:32:21 – Nachtrag zu Valiant Hearts: Bernd hat die iOS-Version gespielt
  • 00:43:59 – Desktophintergrund-Tool und tolles Spiel: Mind – Path to Thalamus
  • 00:54:54 – Cloud Chamber: Found Footage trifft Message Board trifft Mistery
  • 01:10:15Velocity 2X: Schnell und spaßig – mit optionalem Rentner-Modus
  • 01:19:56 – Noch ein Nachtrag: Steamworld Dig (PSVita) + Steamworld Heist
  • 01:29:00 – Olli Olli: ZWEI… KNÖPFE! Bernd bricht sein Schweigen.
  • 01:37:50 – Destiny ist eigentlich gar nicht so gut… Can’t stop playing
  • 01:49:58 – CounterSpy: Stilsicheres, schnelles Stealth im Kalten Krieg
  • 02:03:05 – Rules (iOS): Regeln befolgen war ja noch nie so unser Ding
  • 02:10:56 – The Fall: Warum ihr diesen Geheimtipp dringend spielen solltet
  • 02:30:59 – Roundabout: Wir schulen jetzt um auf Chauffeur – with a spin
  • 02:48:24 – TJD – Chapter Two: Feel-Good-Adventure der Extraklasse
  • 03:07:34 – Verabschweifung: Wir betrinken uns dann jetzt mit O-Saft

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