Wir schweifen ab #1 – Explosionen

Herzlich willkommen zur Erstausgabe unseres neuen Podcasts Wir schweifen ab, die wir trotz weniger Netzaussetzer erfolgreich in die große World-Wide-Web-Welt bringen konnten. Wir halten uns gar nicht lange mit der Frage nach dem Wohin auf, sondern präsentieren euch – voller Stolz – die Premiere in unserem Player. Alternativ könnt ihr euch den Podcast auf Wunsch auch herunterladen und selbstverständlich auch über iTunes abonnieren. Kleine Vorschau: In der kommenden Folge möchten wir unter anderem auch auf die bald in Los Angeles stattfindende Indiecade eingehen. Also: Stay tuned!

Viel Spaß beim Hören, wir freuen uns über euer Feedback.

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10 Responses to Wir schweifen ab #1 – Explosionen

  1. Manuel says:

    Klasse Einstand.
    Gutes Format, tolle Spiele-Auswahl und kompetente Gastgeber.
    Macht weiter so!

    P.S. Xotic -> /ɪgˈzɒtɪk/ (Klugscheißen von Anglist zu Anglist 🙂

  2. Martin says:

    Ist ein schöner Podcast geworden. Man kann euch beiden gut zuhören, die Themen waren interessant und angenehm ausführlich behandelt. Ich bin schon mal auf die nächsten Folgen gespannt!

    @Manuel:
    Ja, das ist mir auch aufgefallen 😉

    PS:
    Die Verlinkung „Shut up & sit down“ ist fehlerhaft und in der vorletzten Zeile des Inhaltsverzeichnisses hat sich ein Tippfehler eingeschlichen. Zenz hat denk ich nicht das Logo zu „Wir scheifen ab“ gemacht, oder? 😉

  3. Alexander (aka JoG) says:

    Tollen Podcast habt ihr da auf die Beine gestellt! Und vor allem zu einem Thema, das mich selbst sehr interessiert. Spontan hab ich mir daher gleich mal die Demos zu Owl Boy und Renegade Ops geladen 😉 Und mit Rock of Ages und Bastion habt ihr gleich noch zwei Spiele angesprochen, die weit oben auf meiner persönlichen Must-Buy-Liste stehen.

    Ich freue mich auf weitere Ausgaben. Einen Stammhörer habt ihr schon mal 🙂

  4. Anon says:

    Super Podcast und tolle Ausrichtung und ruhig weiter so viele PC und Steam Titel besprechen, imho eine der besten Quellen für Indiekost. Das einmanngaragenprojekt wird halt doch nie sterben 🙂

  5. Pingback: Here, kitty, kitty! | Bernd bloggt

  6. Pingback: Wir schweifen ab ist 1! | Wir schweifen ab

  7. Eiaufschlagtechnik says:

    Schönen guten Tag!

    Nachdem ich „Wir schweifen ab“ nun schon eine Weile verfolge möchte ich mich hier auch mal zu Wort melden und mich dafür bedanken das ihr wieder zurück seid. „Wir schweifen ab“ ist tatsächlich mittlerweile mein Lieblingspodcast geworden und ich habe schon damit begonnen die alten Podcasts nochmal von vorne zu hören um längere Durststrecken zu überbrücken. Und deswegen schreibe ich nun auch in die Kommentare der ersten Folge. Als ich diese nämlich neulich wieder anhörte fielen mir zwei Dinge auf.

    Erstens: Viele der Spiele über die Ihr berichtet habe besitze ich in der ein oder anderen Form, habe aber die wenigsten schonmal an- geschweige denn druchgespielt. Was mag ich da wohl alles verpasst haben?

    Zweitens: Vom Rest der Spiele über die Ihr berichtet habt, habe ich mir in den meisten Fällen bisher nichtmal einen Screenshot angesehen. Was mag ich da wohl alles verpasst haben?

    Deswegen beginne ich jetzt und versuche alle Spiele abzuhaken die hier in den Shownotes stehen und vielleicht ein, zwei Sätze dazu zu schreiben.

    Gut… einige Spiele werde ich nicht durchspielen wollen „Rock of Ages“ ist zum Beispiel so ein Fall. Aber darauf komme ich nochmal zu sprechen.

    Eben habe ich jedenfalls die „Owlboy“ Demo v1.01 beendet und bin jetzt schon ein wenig scharf auf das Spiel. Das Design finde ich wunderschön und faszinieren. Wobei in dem aktuellen Promo-Video auf owlboygame.com schon ein ganzer Sack voll Details und Effekten zu sehen sind die mir in der Demo nicht aufgefallen sind. Aber gut Die Demo ist eben von 2011 und da das Spiel immernoch keine Veröffentlichung erfahren hat sollte sich schon einiges getan haben.
    Ich meine auch über eine Aussage des D-Pad Studios gestolpert zu sein in der erwähnt wurde das die Demo absichtlich nicht mehr auf der Webseite zum download angeboten wird, weil sie einfach nicht mehr den Stand der Enwicklung repräsentiert. Mag zwar sein, ist aber trotzdem ein tolles Stück Software.

    Diese sogenannten Metroidvania-Spiele sind eigentlich immer irgendwie an mir vorbei gegangen. Hauptsächlich weil viel davon auf Konsolen stattgefunden hatt und ich über lange Zeit eher im Lager der Heim- und Personalcomputer anzutreffen war. Der einzige Vetreter dieses Gernres den ich bewußt gespielt (und durchgespielt) habe ist „Hell Yeah!“ auf der PS3. Natürlich weil er im Playstation+ kostenlos war. „Hell Yeah!“ hat mir tierisches Vergnügen bereitet und man merkt den beiden Titeln Ihre Verwandtschaft. „Owlboy“ packt mich allerdings auf der Design- und Storyebene stärker als es „Hell Yeah!“ konnte. Ich bin jetzt schon daran interessiert zu erfahren um was es in „Owlboy“ eigentlich geht und welche Schauplätze mich noch erwarten. Die kurze Demo macht echt Lust auf mehr.

    Einigermaßen fordernd fand ich sie außerdem. Mir war nicht immer so ganz klar was das Spiel eigentlich von mir wollte (Wolkenschieben durch Windkanäle) oder wie ich mit bestimmten Situationen fertig werden sollte. Als kurz vor Schluß diese Massenschlacht anstand war ich schon kurz davor mal in die Tischkannte zu beißen. Der Trick war dann übrigens nicht ausschließlich der neue Gunner. Ich habe es eigentlich nur geschafft weil ich doch nochmal zurückgelaufen bin zum Shop, um dort aufzutanken und den neuen Hut zu erwerben. Weiterhin habe ich festgestellt das es hilfreich ist sich nicht zu bewegen und die Gegner auf sich zukommen zu lassen.

    Selbst grundlegende Mechaniken habe ich nicht geschnallt. Mehrfach habe ich neu angefangen, weil mein Spielstand beim Neustart weg war. Das ich gerafft habe dass man beim Fisch speichern kann war dann auch eher Zufall. Habe ihn halt versehentlich angequatscht. Da ist man von Autosaves mittlerweile wohl ganz schön verwöhnt.

    Alles in allem steht „Owlboy“ jetzt allerdings schon weit oben in meiner Beobachtungsliste. Das Spiel hätte von mir aus auch einen Hype verdient wie er um „Fez“ entstanden ist. Weniger Aufwand, Herzblut und Liebe steckt da auch nicht drin.

    Soviel also schonmal dazu. Desura hat soeben den „Blackwell Deception“ Download beendet. Ich werde mich jetzt den restlichen Abend diesem Spiel widmen und melde mich dann nochmal zurück.

    Es sei denn ihr betrachtet mein Vorhaben als Spam und seid nicht damit einverstanden dass ich hier in die Kommentare schreibe. Dann lasse ich dies natürlich.

    Habe ich eigentlich schon erwähnt wie ich mich freue dass ihr wieder da seid?

  8. Eiaufschlagtechnik says:

    „Blackwell Deception“ habe ich jetzt auch nochmal mitgenommen. War der erste Teil der Blackwell-Spiele den ich mir überhaupt mal angeschaut habe, obwohl ich die restliche 3 Teile ebenfalls noch für verschiedene Plattformen hier habe. Eigentlich ist es sogar das erste Wadjet Eye Game das ich mir mal anschaue obwohl ich von denen auch alle möglichen Spiele hier zur Verfügung habe.

    Adventures habe schon zu Amiga-Zeiten zu meinen Lieblingsgenres gezählt, aber leider habe ich in den letzten Jahren viel zu wenige gespielt. Unter anderem ist es der Zeitmangel (unter dem auch ein anderes Lieblingsgenre, das Rollenspiel, leidet), aber leider auch die Tatsache das ich oftmals den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe. Dann frustriert es mich wenn ich nach der Lösung meines Problems suchen muß weil mir einfach nichts mehr einfällt. Hier bei „Blackwell Deception“ ist eigentlich alles in einem sehr moderaten Rahmen. Ich bin bis auf zwei Stellen sehr gut durchgekommen.

    Bei meinem ersten Problem weiß ich nicht ob es sich dabei Wissen aus den anderen Blackwell-Spielen vorrausgesetzt wird, oder ob ich nur nicht aufgepasst habe, aber ich habe nicht geschnallt das man mit seinem Smartphone Hinweise kominieren muß um daraus einen weiterführenden Hinweis zu erstellen.

    Zum anderen finde ich es nie so wirklich geschickt wenn man einen ganzen Raum absucht, alle Gesprächs- und Kombinationsmöglichkeiten ausprobiert, nur um dann festzustellen dass man nur den Raum hätte verlassen und wieder neu betreten müssen, damit sich das eine, kleine Detail ändert das man zum Vorankommen benötigt.

    Ansonsten aber ein wirklich schönes Adventure mit genau der richtigen Länge und genau dem richtigen Schwierigkeitsgrad für mich. Alles sehr liebevoll gezeichnet. Die Sounduntermalung und die Synchronsprecher sind sehr stimmig und alles wirkt professionell (nur als Rosa am Ende „HEAD!“ ruft wirkte es ein wenig übersteuert). Den Sprecher des Gavin (Brian Silliman) fand ich sogar richtig unangenehm mit seiner seltsam weichen aber im Unterton doch kratzigen Art zu sprechen. Und ein Musikstück ging mir auf den Keks. Das lief hauptsächlich im Coffee-Shop und im Tonstudio. Da wird über Minuten ein leiser Trommelwirbel aufgebaut. Das ging mir furchtbar auf den Senkel. Besonders wenn man den Personen zuhören möchte.

    So dann… Ich melde mich zu „Rock of Ages“ nochmal (wenn niemand das Texten unterbindet).

  9. Eiaufschlagtechnik says:

    So… Wie schon befürchtet habe ich nicht die Muße gehabt „Rock of Ages“ durchzuspielen. Im Storymodus habe ich mich mal soeben bis ins Mittelalter durchgekämpft und dann war auch schon Schluß mit der Motivation. Es ist ein altes Problem von mir: Sobald eine noch so kleine strategische Komponente mit ins Spiel kommt ist es für mich vorbei. Das ist schon bei den ersten LAN-Partys aufgefallen bei denen die Kumpels „Starcraft“ zocken wollten. Ich baue schön an meiner Basis rum und plötzlich kommt einer um die Ecke und macht alles kaputt. Nee… Das ist mir zuviel Druck beim spielen! 😉 Durch die Bau- und Angriffsphasen bei „Rock of Ages“ fühle ich mich dann auch noch doppelt unter Druck gesetzt. Ich gestehe dem Spiel zu das es für lustige bis chaotische Mehrspielersitzungen taugt, und auch Design und Humor sagen mir sehr zu, aber ich fürchte ich habe sonst keine anderen Berührungspunkte mit dem Spiel. Hätte ich es im Playstation+ nicht umsonst bekommen, hätte ich es mir nicht gekauft.
    Und mal nebenbei Bernd: Ich kann mich beim „Leben des Brian“ nicht an animierte Szenen erinnern. Bei „Ritter der Kokosnuss“ aber natürlich. 🙂

    Dafür habe ich aber „The Baconing“ erfolgreich abgeschlossen. Ich kannte keinen Teil der „DeathSpank“ Spiele. Das ist also dieses Action-Adventure-Hack’nSlah-Rollenspiel. Das Design ist auch hier wirklich großartig und bestimmt unverkennbar (muß mir die beiden Vorgänger nochmal ansehen). Hat mir sehr gut gefallen. Auch der skurrile Humor in Story und Sprachausgabe ist großartig und gibt einen genau das auf die Lautsprecher was das Grafikdesign verspricht. Die Rätselparts sind mehr als moderat und wären absolut nicht unproblematisch. Doch das Spiel macht einen Fehler im Adventurepart: Es schaltet Lösungen erst nach bestimmten Aktionen frei.

    Das ist ansatzweise das worüber ich mich schon bei „Blackwell Deception“ geärgert habe. Ich bin Jemand der ein Gebiet im Spiel erstmal genau absucht und alles einsackt was Wichtig aussieht. Auch wenn es sich dabei um rote Heringe handelt. Bei „The Baconing“ hätte ich das auch getan aber das Spiel lässt mich erst wenn es will.

    Mal ein Beispiel aus dem letzten Abschnitt des Spiels. Dieser hat mir rückblickend am besten gefallen, da er einen sehr hohen Adventure-Anteil bietet. Nach dem ganzen vorangegangenen Geschnetzel habe ich dies als sehr angenehm empfunden. Ich will mir also die Teile für meinen Golfschläger zusammensuchen. Zuvor habe ich die Statuen schon untersuchen wollen. Da nichts passiert ist habe ich es natürlich kein zweites mal probiert und bin deswegen lange daran hängengeblieben dass ich ja JETZT NACHDEM ich die Quest ausgelöst habe die Schläger der Statuen nehmen kann. Aber leider auch nicht von allen Statuen. Und wenn man dann 9 von 10 Schlägern hat und aus lauter Betriebsblindheit immer wieder and er letzten Statue vorbeirennt, dann kann das schon gewaltig nerven.
    Gleiches Rätsel. Zeiter Part: Ich habe versucht direkt am Anfang den Blitz von Emilio zu nehmen. Der sah mir wichtig aus. Konnte ich aber noch nicht. Deswegen habe ich es kein zweites Mal versucht und habe mich auf Zeus und Thor versteift. Bis ich dann auf die Idee kam es nochmal bei Emilio zu versuchen war wieder eine halbe Stunde rum.

    Wenn ein Spiel wie „Gothic“ es so gehalten hätte, dann wäre es auf keinen Fall mein Lieblingsspiel geworden. Bei „Gothic“ kann ich alles einsacken, und wenn es gebraucht wird kann ich es einsetzen. Trollfell gefällig? Habe ich vor zwei Stunden schon gesammelt. Passt!

    Was ich auch nicht verstehe ist die Sache mit den Rüstungen. Da kriegt man von Anfang bis Ende immer neue und bessere Rüstungsteile um die Ohren geworfen. Und zwar in so kurzen Abständen das man in den seltensten Fällen mal ein komplettes Rüstungsset sieht. Wozu? Einfach nur damit die Spielfigur alle 15 Minuten anders lustig aussieht? Es waren ja schon ein paar witzige Kostume dabei bei denen mit Anspielungen auf Ikonen der Popkultur wie Disney und Star Wars nicht gegeizt wurde (wie auch im Rest des Spieles). Aber kaum ein Set habe ich komplett gesehen. Nicht mal die Endgame-Rüstung. Ist das Markenzeichen oder einfach nur willkürlich?

    Aber die Lust ist mir dabei nicht vergangen. Ich war höchstens mal kurz sauer auf das Spiel. Aber alles in allem habe ich mich insgesamt ca. 13 Stunden gut amüsiert und konnte mich am Design kaum sattsehen. Die anderen teile werde ich bestimmt mal nachholen.
    Danke für die Anregung!

    Eigentlich müßte es jetzt mit „Renegade Ops“ weitergehen. Auch den Titel habe ich auf der PS3. Aber beim Anspielen hatte ich schonmal das Problem dass mir das Spiel zu hektisch war und mich irgendwie genervt hat. Ich gebe ihm übers Wochenende nochmal eine Chance. Ansonsten ist da ja noch „Silkworm“. Das habe ich jetzt bestimmt schon seit mehr als 20 Jahren nicht mehr beendet. Da wird es mal wieder Zeit die Erinnerungen aufzufrischen.