Wir Schweifen Ab #38 – Feierwotsch

13 Spiele haben es in die erste Ausgabe von „Wir Schweifen Ab“ des neuen Jahres geschafft, und nur ein einziges davon können wir nur unter Vorbehalt empfehlen. Fünf stritten sich in unserer Gunst um die Position des Headliners, mehrere setzen wir schon mal unter Vorbehalt auf unsere „Spiel des Jahres“-Liste. Übertreiben wir damit? Keineswegs. Wenn die ersten zwei Monate des Jahres 2016 ein Bote dessen sein sollten, was uns noch alles an hochwertigen Indie-Spielen erwarten wird, dann: Holla die Waldfee!

Nach was steht euch denn derzeit der Sinn? Explosionen? Wir hätten als Vorspeise Broforce zu bieten. Grafikpracht gepaart mit Jump’n’Run-Passagen und Rätseln? Wir empfehlen euch Unravel. Ihr wollt Einblick haben in das Leben einer Familie, die gegen die Krankheit ihres Kindes kämpfte und dabei verlor? That Dragon, Cancer bietet euch diesen Einblick – ungeschönt und schwer verdaulich. Dann doch lieber B-Movie-Albernheiten zum Mitspielen? Wie gut, dass The Deadly Tower of Monsters euch genau das bietet. Oder wie wäre es mit einer leicht verdaulichen Portion Survival und Crafting, gepaart mit Story und Humor? Crashlands ist euer Wunsch Befehl. Ihr habt sehr viele Freunde und wollt 15 davon auf einmal zum Spielen einladen? Probiert es mit dem Racer Obliteracers. Ihr wollt, wenn euer Spielcharakter schon ständig stirbt, wenigstens schöne Grafik bewundern? The Flame In The Flood steht auf Abruf bereit. Ihr mögt die Jagd auf Highscores und hasst Ungeziefer? The Bug Butcher to the rescue.

Immer noch nichts für euch dabei? Kein Ding, wir sind noch nicht fertig. Bestimmt steht einigen von euch der Sinn nach einer spannenden Mystery-Geschichte mit innovativem Dialog-System, richtig? Wussten wir’s doch – und haben für euch Oxenfree im Gepäck. Ihr mögt es Rätsel zu lösen und hättet gerne viele davon, mit möglichst viel Abwechslung, Überraschungseffekt, ohne Langeweile? Jonathan Blow kennt euren Wunsch und hat sieben Jahre lang The Witness für euch entwickelt. Ihr wolltet schon immer mal eine von bösen Mächten verseuchte Arcade-Maschine gesund hacken – und auf die Frage nach eurem Lieblingstier antwortet ihr: „Pony?“ Okay. We’re not here to judge! Aber wir können euch Pony Island empfehlen. Ihr mögt es, wenn ein Spiel euch möglichst ausgiebig lobt, mochtet The Matrix und könnt auch Shootern etwas abgewinnen? Superhot schickt euch in Zeitlupe durch klug orchestrierten Kugelhagel. Ihr habt eine Nase, zwei Augen, zwei Ohren, einen Mund und mögt großartige Spiele? Spielt Firewatch! (und ja, das meint jetzt tatsächlich alle von euch – spielt Firewatch. SPIELT FEIERWOTSCH!)

Ach ja: Wir schweifen natürlich auch wieder ab. Wir können ja schließlich gar nicht anders. Irgendwie klingt das alles spitze und ihr fragt euch, wo ihr das Geld für all diese Spiele hernehmen sollt? We’re so sorry. Aber wir sind nur die Boten! Und wir können es nicht oft genug sagen: Was für ein fantastischer Indie-Start ins Jahr!

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Aber halt, nicht so schnell. Mögt ihr, was ihr da hört? Kennt ihr noch andere, denen es gefallen könnte? Wollt ihr uns unterstützen und dabei möglichst wenig Arbeit haben? Dann empfehlt uns doch bitte weiter. Jeder Retweet oder eigens geschriebener Tweet, jede anderweitige Empfehlung, jede iTunes-Bewertung und Mundpropaganda hilft uns, freut uns sehr und kostet tatsächlich nicht viel Zeit. Danke und so. Und jetzt viel Spaß!

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Download: Wir schweifen ab #38 – Feierwotsch (Torrent)

  • 00:00:18 – Begrüßung: Es ist nie zu spät, „Frohes Neues Jahr“ zu sagen.
  • 00:02:49Broforce: Brobocop weiß, dass Explosionen uns glücklich machen.
  • 00:17:56Unravel: Ein Liebesbrief an Schweden und ein Viech namens Yarny.
  • 00:30:30That Dragon, Cancer: Und jetzt alle mal laut „Fuck cancer!“ rufen.
  • 00:44:13The Deadly Tower of Monsters: Ihr wollt absurd? Ihr kriegt absurd!
  • 00:57:24Crashlands: Ein freundlicher, aber sehr bestimmter Drogen-Dealer.
  • 01:10:25Obliteracers: Schon wieder Explosionen. Und Autos. Und 15 Mitspieler.
  • 01:17:10The Flame In the Flood: Wenn schon sterben, dann bitte in schön.
  • 01:23:05The Bug Butcher: Ungeziefer-Genozid mit Highscore-Ansporn.
  • 01:31:31Oxenfree: Mystery trifft tolle Charaktere trifft ungezähmten Redeschwall.
  • 01:54:30The Witness: Let „Jonathan Blow“ your mind (+ Video-Empfehlung)
  • 02:17:37Pony Island: Kann Spuren von Pony enthalten. Und so viel mehr!
  • 02:26:57Superhot: SUPERHOTSUPERHOTSUPERHOTSUPERHOT!
  • 02:43:13Firewatch: Wenn ihr nur eins der Spiele spielt, lasst es dieses sein!
  • 03:12:45 – Verabschweifung: Wir haben euch voll lieb und so. Bis zum nächsten Mal!

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8 Responses to Wir Schweifen Ab #38 – Feierwotsch

  1. Jensen says:

    Moin,

    wieder mal eine sehr hörenswerte Folge, danke!

    Broforce muss ich mir mal zulegen, steht schon lange in der Wunschliste… Wo wir gerade bei Listen sind, meine Freundesliste ist leer, bin Soloplayer :-)

    Und wie bitte schön, kann man denn Super Pang nicht kennen? Ihr seid einfach noch zu jung!

    Was Philipps Steam-Sammelwahn angeht, kann ich gut nachvollziehen. In einem Forum hat neulich mal einer von seiner „prallvollen“ Steam-Bib mit über 500 Spielen geschrieben und andere waren baff, wie man denn soviele Spiele haben kann und was man damit anfangen will. 500 Spiele, wie süß :-)

    Macht’s fein und lasst uns nicht wieder so lange warten!

  2. egal says:

    Danke für die wie immer tolle Folge :-). Habe euch (ebenfalls wie immer) mit viel Freude gelauscht.

    Mir fehlte es dieses Mal einzig ein bisschen an „Geheimtipps“ bzw. an mehr davon. Im Vergleich zu sonst waren sehr viele Hochkaräter dabei, die allerdings auch schon vielfach anderswo besprochen wurden und bereits einen (für Indiespiele) großen Bekanntheitsgrad hatten. Vielleicht lag das aber auch einfach nur an der großen Qualität der Veröffentlichungen in dem Zeitraum.

    Die Kurzbesprechungen, von Spielen, die ihr bisher nur anspielen konntet, finde ich eine gute Idee. Besser schon mal kurz etwas von euch zu denen zu hören, als gar nichts oder erst deutlich später.

    Freue mich auf die nächste Folge.

    • Philipp says:

      Das wird sicher an der großen Qualität des Lineups gelegen haben. Wir reden ja in der Folge mehrfach drüber, wie hin und weg wir davon sind, wie hochwertig die derzeitigen Releases sind. Über die hat man dann natürlich auch schon anderswo mal gehört. Aber ist ja irgendwie auch schön zu bemerken, dass „Indie“ es inzwischen immer öfter unter die Hochkaräter schafft.

      Danke für das Feedback zu den Kurzbesprechungen. Gerade bei Early Access-Titeln könnte sich das gut mal anbieten, die in so einer Form zumindest schon mal zu erwähnen. Mal sehen… :)

  3. Wuslon says:

    Leute, jetzt schweift doch endlich mal wieder ab! :-)

  4. Jensen says:

    Schliesse mich dem Aufruf an: Abschweifbefehl!

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